Norddeutscher Fußball-Verband e.V.

Norddeutscher Fußball-Verband

Informationsveranstaltung zum Zulassungsverfahren zur Regionalliga Nord der Herren für die Saison 2012/2013 am 09.02.2012 in Kiel

Am 09.02.2012 um 19:00 Uhr findet in der Geschäftsstelle des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes e.V. (Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel) eine Informationsveranstaltung zum Zulassungsverfahren zur Regionalliga Nord der Herren für die Saison 2012/2013. Interssierte Vereine können sich unter Angabe der Anzahl der von ihnen teilnehmenden Personen bis zum 07.02.2012 unter der Email-Adresse k.schneider@shfv-kiel.de zu dieser Veranstaltung anmelden.

Zulassungsverfahren zur Regionalliga Nord der Herren für die Saison 2012/2013

In der Saison 2012/2013 wird die Regionalliga Nord der Herren erstmals unter der Trägerschaft des Norddeutschen Fußball-Verbandes ihren Spielbetrieb aufnehmen. Vereine, die in der kommenden Spielzeit in dieser Spielklasse spielen wollen, müssen neben der sportlichen Qualifikation auch ein wirtschaftliches und technisch-organisatorisches Zulassungsverfahren durchlaufen. Alle Informationen und notwendigen Unterlagen zur Beantragung der Zulassung zur Regionalliga Nord der Herren für die Saison 2012/2013 stehen nachfolgend zum Download bereit:

00_-_Anschreiben_zum_Zulassungsverfahren_zur_Regionalliga_Nord_2012-2013_-_Vereine.pdf

01_-_Antrag.pdf

02_-_Erklaerung_Wirtschaftlichkeitspruefung.pdf

03_-_Infoblatt_zur_Wirtschaftlichkeitspruefung.pdf

04_-_Planung_kommendes_Spieljahr.pdf

05_-_Angabe_Eventualverbindlichkeiten.doc

06_-_Bank_Musterschreiben.doc

07_-_Verpflichtungserklaerung_-_Sicherheitsrichtlinien.pdf

08_-_Stadionverbotserklaerung.pdf

09_-_Musterstadionordnung.doc

10_-_Rechtsgrundlage_Zulassungsverfahren_-___6_NFV-Spielordnung.pdf

11_-_Anhang_1_NFV-Spielordnung_-_Regionalliga-Statut.pdf

12_-_Anhang_2_NFV-Spielordnung_-_Zulassungsverfahren_zur_Regionalliga_Nord_der_Herren.pdf

13_-_Anhang_3_NFV-Spielordnung_-_Richtlinie_fuer_die_wirtschaftliche_Leistungsfaehigkeit_von_Vereinen_der_Regionalliga_Nord_der_Herren.pdf

14_-_Anhang_4_NFV-Spielordnung_-_Richtlinie_zur_Verbesserung_der_Sicherheit_bei_Spielen_der_Regionalliga_Nord_der_Herren.pdf

15_-_Anhang_5_NFV-Spielordnung_-_Richtlinie_zur_einheitlichen_Behandlung_von_Stadionverboten_im_Norddeutschen.pdf

Rahmenterminkalender_Regionalliga_Nord_2012-2013.pdf

16_-_Anschreiben_zum_Zulassungsverfahren_zur_Regionalliga_Nord_2012-2013_-_2._Mannschaften_von_Lizenzvereinen.pdf

Norddeutscher Fußball-Verband e.V. kooperiert mit BG Unfallkrankenhaus Hamburg

Wolfsburg, 16.04.2011. Norddeutscher Fußball profitiert von Kooperationsprogramm

Als Repräsentanten ihrer Institutionen unterzeichneten der Geschäftsführer der BG Klinik Hamburg und Halle sowie VBGK Geschäftsführer Dr. Hubert Erhard, der Vorsitzende des Trägervereins BG Klinik Hamburg Rainer Prestin und der Präsident des Norddeutschen Fußball-Verbandes e.V. Eugen Gehlenborg (v. links) den Kooperationsvertrag.

Im Vorfeld der Bundesligapartie VFL Wolfsburg gegen den FC St. Pauli trafen sich Vertreter des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) und des BG Unfallkrankenhauses Hamburg (BUKH), um die zukünftige Kooperation zu besiegeln. Vor dem Hintergrund der Anforderungen im Leistungsfußball wird deutlich, dass die medizinische Betreuung immer wichtiger wird.

In gemeinsamen Projekten wollen BUKH und NFV wirksame Beiträge im Bereich der Gesundheitsförderung leisten. Die kooperativen Partner verfolgen dabei das Ziel das Bewusstsein für den Zusammenhang von sportlichem Training und Sportmedizin herzustellen. In diesem Rahmen soll noch in diesem Jahr ein Symposium zu fußballsportspezifischen und sportmedizinischen Themen stattfinden. Darüber hinaus sind Informationsreihen für Vereine, Trainer und Mannschaftsärzte sowie Physiotherapeuten geplant. Neben dem leistungsorientierten Fußball soll der Blick auf den Breiten- und Gesundheitsorientierten Sport nicht verloren gehen.

Die handelden Personen der neuen Kooperation (v. links): Stefan Lehmann (Geschäftsführer NFV), Dr. Hubert Erhard (Geschäftsführer BG Klinik Hamburg und Halle sowie VBGK Geschäftsführer), Rainer Prestin (Vorsitzender Trägerverein BG Klinik Hamburg), Eugen Gehlenborg (Präsident NFV), Anthony Kahlfeldt (Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.V. - Referat Sport und Öffentlichkeitsarbeit)

Der Norddeutsche Fußball-Verband e.V. (NFV) hat 3700 Vereine und über eine Million Mitglieder und umfasst die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der NFV ist als Regionalverband Mitglied des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Er vertritt Belange des Fußballsports, soweit sie über den Rahmen eines Landesverbandes hinausgeht und nicht Sache des DFB ist.

Das BG Unfallkrankenhaus Hamburg ist eine Einrichtung der Berufgenossenschaften, den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung. Im Rahmen der Fachabteilungen - Unfallchirurgie, Handchirurgie, Plastische und Mikrochirurgie, Neurologie, Neurochirurgie, Neuro-Urologie, Anästhesie, Sportmedizin, Intensiv- und Rettungsmedizin und Innere Medizin bietet das BUKH eines der größten und modernsten Zentren Deutschlands für Schwerbrandverletzte sowie ein Zentrum für Querschnittgelähmte und eine Einrichtung für die Intensivpflege von Schwer-Schädel-Hirnverletzten. Ziel ist es, auf allen genannten Gebieten die bestmögliche Rehabilitation zu gewährleistet.
Das Sportkompetenzzentrum des BUKH ist Partner des Sports und kooperiert mit dem professionellen Spitzensport ebenso wie mit Institutionen und Verbänden.

Medientag fand große Resonanz -Bundesligaklubs werben für TV-Rechteinhaber - Steffi Jones sieht Frauen-WM 2011 auf gutem Weg

Ludwig Ewertz (3. v. links) moderierte die Diskussion mit den "Bundeliga-Machern".

Das “Fußball-Hoch” im Norden und die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen im nächsten Jahr standen im Mittelpunkt eines Medientages des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) in Bremen. Dabei warben die Vertreter der fünf norddeutschen Bundesligavereine nicht nur für das Produkt Fußball, sondern auch für den Bezahlsender “Sky”, der den Klubs die hohen TV-Einnahmen sichert. “Nur dann können wir den Zuschauern auch in Zukunft einige der besten Spieler bieten”, sagte Geschäftsführer Klaus Allofs von Werder Bremen und fand Unterstützung bei Klubchef Martin Kind von Hannover 96, Geschäftsführer Dieter Hoeness vom VfL Wolfsburg sowie den Sportdirektoren Bastian Reinhardt vom Hamburger SV und Helmut Schulte vom Aufsteiger FC St. Pauli Hamburg.

Einig waren sich die “Bundesliga-Macher” auch darin, dass der Nachwuchs in den einzelnen Regionen noch intensiver gefördert werden muss. Dazu dienen in erster Linie die Leistungszentren der Klubs, die inzwischen bei allen Bundesligavereinen obligatorisch sind. Während Helmut Schulte sich gegen eine Übernahme des Klubs durch Investoren (“der Verein gehört den Fans und Zuschauern“) aussprach, votierte Martin Kind für die Möglichkeit eines Eintritts von Investoren: Er bemerkte jedoch: “Dies muss aber jeden Verein nach genauer Abwägung selbst überlassen bleiben.”

NFV-Präsident Eugen Gehlenborg.

Sehr zufrieden zeigte sich NFV-Präsident Eugen Gehlenborg nach der Veranstaltung: “Wir hatten eine hochkarätige Besetzung, eine entsprechend große Resonanz und einen interessanten Themenkatalog. Der NFV hat sich damit einen Meilenstein gesetzt.”

WM-OK-Chefin Steffi Jones stellte sich den Fragen der Journalisten zur Frauen-WM 2011.

Für die Frauen-WM 2011 hat nach den Worten von Steffi Jones die Endphase der Vorbereitungen begonnen. “Wir sind organisatorisch gut aufgestellt, der Verkauf der Eintrittskarten läuft gut und die finanzielle Seite ist geklärt”, meinte die Chefin des Organisationskomitee im Weserstadion. Rund 50 Millionen Euro sind für die WM veranschlagt. “Allein 24 Millionen Euro werden durch die lokalen Sponsoren aufgebracht“, erläuterte Doris Fitschen, die Zukunft als Managerin bei der Nationalmannschaft tätig ist. Sie hatte vorher die Geschäfte in der Marketingabteilung geleitet.

Steffi Jones kündigte an, dass sie - wie auch Franz Beckenbauer 2006 - nach der Qualifikation der 15 WM-Teilnehmer die einzelnen Länder besuchen wird. Die Nationalmannschaft betreibt eine intensive Vorbereitung auf das WM-Turnier. Bereits Mitte März des nächsten Jahres soll die Bundesliga-Saison bei den Frauen enden, damit Bundestrainerin Silvia Neid die Spielerinnen zu mehreren Lehrgängen und Länderspielen zusammenziehen kann.

Der NFV- Spielausschussvorsitzende Jürgen Stebani, NFV-Pressesprecher Hans-Jochim Zwingmann, NFV-Vizepräsident Karl Rothmund und NFV-Präsident Eugen Gehlenborg (v. links) unterrichteten die angreisten Presse-Vetreter über den derzeitgen Stand der Strukturreform der 4. und 5. Spielklassenebene.

Gemeinsames Foto zum Abschluss: NFV-Präsident Eugen Gehlenborg (2. v. rechts) zusammen mit Martin Kind (Hannover 96), Dieter Hoeneß (VfL Wolfsburg), Klaus Allofs (SV Werder Bremen) und Bastian Reinhardt (Hamburger SV), Helmut Schulte (FC St. Pauli) (v. links).

(Text: Hans-Joachim Zwingmann, Fotos: Oliver Baumgart)

Bundesliga-Prominenz in Bremen - NFV präsentiert: “Fußball-Hoch im Norden”

Der Medientag des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) wirft seine Schatten voraus. Für den 16. August - Beginn 11.00 Uhr - haben sich in Bremen die Fußball-Prominenz des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) angesagt. Nach dem Startschuss durch NFV-Präsident Eugen Gehlenborg steht bei der Tagung “Fußball-Hoch im Norden” zunächst die Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2011 mit dem WM-Spielort Wolfsburg im Blickpunkt. Präsidentin Steffi Jones aus dem WM-Organisationskomitee gibt zusammen mit Karl Rothmund, dem Leiter der Außenstelle Wolfsburg, sowie den WM-Botschaftern Britta Carlsson und Roy Präger einen Einblick in die Vorbereitungen des Turniers im Sommer 2011.

Anschließend gibt sich die norddeutsche Bundesliga-Prominenz im Weserstadion ein Stelldichein. Unter der Leitung von Sportchef Gerd Gottlob vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) in Hamburg treffen sich in einer Podiumsdiskussionsrunde die Geschäftsführer Klaus Allofs (Werder Bremen), Dieter Hoeneß (VfL Wolfsburg), Martin Kind (Hannover 96), Bernd Hoffmann (Hamburger SV) sowie der Präsident des FC St. Pauli Hamburg. Sie werden über die neue Bundesliga-Saison im Allgemeinen und über die eigenen Möglichkeiten in ihren Klubs im Besonderen Rede und Antwort stehen.

Eingeladen sind alle Sportjournalisten aus den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein sowie alle interessierte Kollegen. Die Redaktionen erhalten noch eine ausführliche Einladung zu dieser Veranstaltung.

FC Bundestag unterliegt der Norddeutschen Auswahl

Das Freundschaftsspiel zwischen einer Auswahl des Deutschen Bundestages, dem FC Bundestag, und einer Auswahl des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) endete mit einem deutlichen Sieg des NFV. Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin setzte sich die Mannschaft von Trainer Wolfgang Kasper gegen die Politik mit 4:1 (3:0) durch.

Die Teams des FC Bundestag (blaue Trikots) und des Norddeutschen Fußball-Verbandes (hinten von links: Schiedsrichter Dieter Reichel, Jens Ackermann, Stefan Pinelli, Stefan Lehmann, Heinz-Peter Haustein, Andreas Vogel, Karsten Marschner, Dr. Christian Ruck, Oliver Luksic, Hendrik Grundwald, Jürgen Stebani, Eugen Gehlenborg, Dirk Possiwan, Oliver Baumgart, Dr. Franz-Josef Jung, Dr. Ralf Brauksiepe, Michael Schönfeld,  von von links: Matthias Hansen, Dirk Fischer, Walter Fricke, Thomas Horsch, Florian Toncar, Christian Pothe, Frank Schäffler, Ellen Rehder, Markus Weinberg, Jens Dortmann).

(Foto: Heinz Günter Schmidt)

Der NFV erwischte dabei einem Traumstart und konnte nach einem Einwurf durch Jens Dortmann durch Stefan Lehmann bereits früh in Führung gehen (4.). Von Beginn an spielte der NFV druckvoll auf das Tor des FC Bundestages und lies in der, von Jürgen Stebani gut organisierten, Defensive nichts anbrennen. Folgerichtig bauten die Norddeutschen ihre Führung auch schnell auf zwei Tore aus. BFV-Geschäftsführer Andreas Vogel verwertete in der 8. Minute ein Zuspiel seines Hamburger Pendants Karsten Marschner Mustergültig und lies Hendrik Grunewald im Tor des FC keine Chance. Die Politiker sahen sich auch in der Folgezeit weiterhin unter Druck und konnten nur mit Mühe ihre Abwehrreihen sortiert halten. Es war noch nicht einmal eine Viertelstunde gespielt, da lag der FC bereits mit drei Toren hinten. Jürgen Stebani verlies seinen angestammten Platz in der Defensive und schloss ein mustergültiges Abspiel von Ellen Rehder zum 3:0 ab. Mit diesem Vorsprung ging es schließlich auch in die Pause.

Duell der Präsidenten: Der Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes und Bundestagsabgeordnete Dirk Fischer (l.) im Zweikampf mit NFV-Präsident Eugen Gehlenborg.

(Foto: Oliver Baumgart)

NFV-Geschäftsführer Stefan Lehmann (l.) bei der Ballannahme. Im Hintergrund NFV-Praktikant Matthias Hansen (r.) und Bundestagsabegordneter Florian Toncar (m.).

(Foto: Oliver Baumgart)

Nach dem Seitenwechsel legte der NFV zunächst ein weiteres Tor nach. Matthias Hansens Flanke konnte Ellen Rehder zum 4:0 verwerten (37.). Andreas Vogel hatte nur zwei Minuten später die Chance, das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben, traf jedoch nur die Querlatte. In der Folgezeit war auf NFV-Seiten deutlich zu merken, dass der erste Durchgang doch einiges an Kraft gekostet hat. Mit der deutlichen Führung gingen die Norddeutschen nun wesentlich ruhiger ans Werk. Zwar boten sich so für den FC Bundestag mehr Räume, effektiv nutzen konnten die Abgeordneten diese aber nicht. Nur über Standardsituationen kam der FC in die Nähe des von Thomas Horsch gehüteten NFV-Tores. Die beste Chance für den FC ließ in der 56. Minute Anton Schaaf ungenutzt, als er Thomas Horsch bereits umspielt hatte, dann aber unglücklich verstolperte. Der Ehrentreffer gelang den Abgeordneten schließlich zwei Minuten bevor der gute Schiedsrichter Dieter Reichel abpfiff. Oliver Luksic, bester Akteur des FC an diesem Tage, krönte seine Leistung mit dem 4:1. Walter Fricke, der inzwischen das NFV-Tor hütete, hatte bei Lukics Schuss keine Abwehrchance. Letztlich blieb es beim hochverdienten 4:1. Der FC Bundestag  musste damit gegen seine erste Niederlage in diesem Jahr einstecken.

Der Torwart des FC Bundestag Hendrik Grundwald (r.) klärt vor dem einköpfbereiten NFV-Jugandausschussmitglied Christian Pothe (l.).

(Foto: Oliver Baumgart)

BFV-Geschäftsführer Andreas Vogel (l.) setzt sich gegen Dr. Ralf Brauksiepe durch.

(Foto: Oliver Baumgart)

„Ich danke allen Aktiven für ihren tollen Einsatz heute“, freute sich NFV-Präsident Eugen Gehlenborg nach der Partie. Auch der FC Bundestag dankte dem NFV für das harmonische Freundschaftsspiel. Neben dem sportlichen Aufeinandertreffen standen für die NFV-Delegation auch Besuche des Bundestages und des Bundespresseamtes auf dem Programm.

Stefan Pinelli (l.) aus dem NFV-Sportgericht verrichtet im Mittelfeld wichtige Deckungsarbeit gegen Oliver Luksic.

(Foto: Oliver Baumgart)

Für den NFV traten in Berlin Walter Fricke, Eugen Gehlenborg, Stefan Pinelli, Dirk Possiwan, Jürgen Stebani (alle Niedersächsischer Fußballverband), Oliver Baumgart, Jens Dortmann, Thomas Horsch, Andreas Vogel (alle Bremer Fußball-Verband), Karsten Marschner, Christian Pothe (beide Hamburger Fußball-Verband), Ellen Rehder (Schleswig-Holsteinischer Fußball-Verband), Matthias Hansen und Stefan Lehmann (beide Norddeutscher Fußball-Verband) an.

Das Team des NFV (hinten von links: Trainer Wolfgang Kasper, Dirk Possiwan, Stefan Lehmann, Matthias Hansen, Jens Dortmann, Stefan Pinelli, Karsten Marschner, Oliver Baumgart, vorn von links: Jürgen Stebani, Eugen Gehlenborg, Thomas Horsch, Christian Pothe, Ellen Rehder, Walter Fricke, Andreas Vogel)

Die Delegation wurde von Dieter Jerzewski, Wolfgang Kasper, Heinz Günter Schmidt, Jurij Zigon (alle Bremer Fußball-Verband), Wolfgang Göbel, Günter Pritzlaff (beide Schleswig-Holsteinischer Fußball-Verband), Heinz Meyer (Niedersächsischer Fußballverband), Joachim Dipner (Hamburger Fußball-Verband) und Gerd Rathjen (Bund Deutscher Fußballlehrer) begleitet.

Norddeutsche Auswahl trifft auf den FC Bundestag

Ein Fußballspiel der ganz besonderen Art findet am 20.04.2010 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin statt. Eine Auswahl des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) trifft um 18 Uhr auf die Auswahl des Deutschen Bundestages, den FC Bundestag.

Neben dem amtierenden NFV-Präsidenten Eugen Gehlenborg treten außerdem ehrenamtliche Funktionäre und hauptamtliche Mitarbeiter der vier norddeutschen Landesverbände für die NFV-Auswahl in Berlin gegen das runde Leder. In Reihen des FC Bundestag sind unter anderem so prominente Namen wie Wolfgang Bosbach oder Dr. Franz-Josef Jung sowie der NFV-Vizepräsident Dirk Fischer auf der Spielerliste zu finden.

Während die NFV-Auswahl in dieser Form noch nie zusammen gespielt hat, hat der FC Bundestag in diesem Jahr bereits zwei Partien bestritten. Trennte man sich von der Fahrbereitschaft des Bundestages noch 2:2 so fegte der FC in seinem zweiten Spiel die Baiersbronner Leistungsträger gleich mit 6:1 vom Platz. Die Nordauswahl ist also gewarnt. Für den FC Bundestag ist die Partie ein vorletzter Test vor dem Parlamentarierturnier Mitte Mai in Linz, bei dem die Schweiz, Finnland und Österreich die Gegner der Deutschen Auswahl sein werden.

In den offiziellen Trikots des DFB bestreitet der FC Bundestag bis zu 20 Fußballspiele pro Jahr. Während die parlamentarische Arbeit jedoch durch die Fraktionszugehörigkeit gekennzeichnet ist, verschwindet diese Grenze der Parteizugehörigkeit auf dem Fußballrasen. Der FC Bundestag ist interfraktionell besetzt. Die Mitglieder des FC Bundestages engagieren sich in erster Linie für Sozialprojekte. Wann immer es möglich ist, versuchen sie dort Not zu lindern und Aufbauarbeit zu leisten, wo eine staatliche Stelle überfordert oder nicht zuständig scheint und auch von keiner anderen Seite Hilfe zu erwarten ist. Benefizspiele sind durch dieses hohe soziale Engagement an der Tagesordnung und der Erlös kommt zum Beispiel Kranken, Behinderten oder sozial schwächeren Menschen zu.

Neben dem sportlichen Aufeinandertreffen stehen für die NFV-Delegation auch Besuche des Bundestages und des Bundespresseamtes auf dem Programm.

Am 21.04.2010 wird die Mannschaft dann zurück in Bremen erwartet - im Gepäck dann hoffentlich ein Sieg.

NordFV.de wird noch informativer

Dieser Internetauftritt wird momentan komplett neu formiert. Aus diesem Grunde stehen an einigen Stellen unter Umständen nicht alle Informationen zur Verfügung. Hierfür bitten wir Sie um Verständnis.

 

Kongress des Norddeutschen Fußball-Verbandes mit den Kreisehrenamtsbeauftragten der norddeutschen Landesverbände im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen

Zu einem Gipfeltreffen trafen sich am 12. und 13.02.2010 die Kreisehrenamts-beauftragten der norddeutschen Landesverbände in Barsinghausen. Eugen Gehlenborg, Präsident des Norddeutschen Fußball-Verbandes, eröffnete den Kongress und hob dabei die Wertschätzung des Ehrenamtes hervor. Er würdigte die hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bezeichnete sie als „Macher des Sports“, die in der Gesellschaft ein hohes Ansehen genießen.    

 

Professor Dr. Christoph Breuer von der Sporthochschule in Köln hob ebenfalls die Bedeutung des Ehrenamtes hervor, sprach jedoch auch von existenziellen Problemen vieler Vereine: Dabei stehe die finanzielle Lage an erster Stelle. Außerdem fehle es an qualifizierten Übungsleitern. Sein Kollege Professor Dr. Dr. Sebastian Braun von der Humboldt-Universität Berlin schlug ein so genanntes Freiwilligenmanagement in Fußballvereinen vor. Die Bandbreite reiche von der Schulung der Ehrenamtsbeauftragten über eine individualisierte Aus- und Fortbildung bis zu einer Anerkennungskultur durch Dankeschön-Wochenenden und Ehrenamtstagen. Die steigende Zahl von Ganztagsschulen sah Braun als Riesenchance für Fußballvereine, sich dort zu engagieren, um die Trainingslehre zu verbessern. Mögliche Abstimmungsprobleme bezüglich der Trainingszeiten müssten gemeinsam gelöst werden.

Geleitet wurde der Ehrenamtskongress von Volker Okun, Ehrenamtsbeauftragter des Norddeutschen Fußball-Verbandes. In fünf Arbeitsgruppen wurden die verschiedenen Aufgaben der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Fußballvereinen diskutiert. Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen diskutierte DFB-Direktor Willi Hink am nächsten Tag  mit Vertretern aus den vier norddeutschen Landesverbänden.

In der Vormittagsveranstaltung stellte Dr. Ulf Gebken von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg das DFB-Projekt „Soziale Integration von Mädchen durch Fußball“ vor. In Niedersachsen beteiligten sich 30 Schulen und 24 Vereine an diesem Projekt, das Migrantenkinder begeistern möchte. Die Ganztagsschulen stellten für den Fußball ein ideales Spielfeld dar. Dabei sei es wichtig, Bündnispartner für diese Aufgabe zu gewinnen und ein Netzwerk aufzubauen. Partner müssten in Schulen, Vereinen, Kommunen und in den Familien gefunden werden. Migranten zu qualifizieren, sei eine vorrangige Aufgabe. Projektleiter Gebken betonte aber auch, dass neben allen wichtigen Gesprächen möglichst schnell das Fußballspielen in den Vordergrund rücken müsse. In der abschließenden Diskussionsrunde wurde deutlich, dass junge Leute, die ein Ehrenamt übernehmen, von einem erfahrenen Scout begleitet werden müssten. „Je früher ein junger Mensch ein Ehrenamt annimmt, je größer ist die Chance, dass er dem Sport erhalten bleibt“, lautete die Kernaussage. Auch im Hinblick auf die Frauenweltmeisterschaft 2011 seien, so Willi Hink, Kooperationen zwischen Schule und Verein von großer Bedeutung.

(Text und Bilder: Reiner Kramer)      

 

Weihnachtsfeier des Norddeutschen Fußball-Verbandes

Eugen Gehlenborg sowie seine Präsidiumskollegen vom Norddeutschen Fußballverband diskutierten anlässlich der Weihnachtsfeier ihres Verbandes im Barsinghäuser Sporthotel Fuchsbachtal über die Zukunft der 4. Liga. In den kommenden Monaten will sich der Nord FV, der seit Juni 2009 von Gehlenborg geführt wird, im Hinblick auf den DFB-Bundestag im Herbst 2010 positionieren. Ein weiteres Schwerpunktthema waren die Vorbereitungen für das erstmals ausgetragene Ehrenamtswochenende des Nord FV am 12. und 13. Februar 2010 in Barsinghausen. Hierbei handelt es sich um eine Info-Veranstaltung mit Dankeschön-Charakter für die Kreis-Ehrenamtsbeauftragten der vier norddeutschen Landesverbände.

(Foto: Finger)

Hinten von links: Heinz Meyer (Vorsitzender Sportgericht), Wolfgang Kasper (Beisitzer/Vertreter des Bremer Landesverbandes), Hans-Werner Busch (Vorsitzender Revisionsstelle), Anja Völker (Vertreterin der Frauen und Juniorinnen), Sabine Mammitzsch (Vorsitzende Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball), Walter Fricke (Vorsitzender Jugendausschuss), Geschäftsführer Stefan Lehmann, Reinhard Kuhne (Beisitzer/Vertreter des Hamburger Fußball-Verbandes), Jürgen Stebani (Vorsitzender Spielausschuss), Volker Okun (Beauftragter für Ehrenamtsangelegenheiten). Vorne: Björn Fecker (Vizepräsident), Hans-Ludwig Meyer (1. Vizepräsident), Karl Rothmund (Vizepräsident Finanzen), Präsident Eugen Gehlenborg, Dirk Fischer (Vizepräsident), Wilfried Heitmann (Vorsitzender Schiedsrichterausschuss).

Eugen Gehlenborg neuer Präsident des Norddeutschen Fußball-Verbandes

Neuer Präsident des Norddeutschen Fußball-Verbandes wurde beim 42. Verbandstag in Bremerhaven Eugen Gehlenborg aus Garrel. Er löst damit Dieter Jerzewski (Bremen) ab, der aus persönlichen Gründen nicht mehr für eine weitere dreijährige Amtzeit kandidiert hat. Gehlenborg, gleichzeitig auch 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes, erhielt alle Stimmen der 198 anwesenden Delegierten.


Die ersten Glückwünsche nahm Eugen Gehlenborg (l.) von seinem Vorgänger Dieter Jerzewski entgegen.
(Foto: Reiner Kramer)

Eugen Gehlenborg war auch der Wunschkandidat des NFV-Präsidiums, das sich im Vorfeld einstimmig für den Niedersachsen ausgesprochen hatte. Gehlenborg sieht sich in erster Linie als Teamworker und freute sich über den großen Vertrauensbeweis: „Wir werden als Mannschaft agieren und unsere Arbeit als Gemeinschaftsaufgabe verstehen“, betonte der 61-Jährige. Zum 1. Vizepräsidenten wurde Hans-Ludwig Meyer (Kiel) gewählt.

 
Die Delegierten des 42. NFV-Verbandstages
(Foto: Rüdiger Lorenz)

Jürgen Stebani (Melbeck) ist neuer Vorsitzender des Spielausschusses. Der Niedersachse setzte sich mit 116 zu 76 Stimmen gegen den bisherigen Amtsinhaber Hans-Rainer Hansen (Wanderup) durch.

 
Auf dem "Norddeutschen Abend" wurden in gemütlicher Atmosphäre die Ehrungen vorgenommen.
(Foto: Oliver Baumgart)

Das NFV-Präsidium komplettieren:
Karl Rothmund (Barsinghausen), Vizepräsident Finanzen
Dirk Fischer (Hamburg) und Björn Fecker (Bremen), Vizepräsidenten
Sabine Mammitzsch (Kiel), Vorsitzende Frauen- und Mädchenausschuss
Wilfried Heitmann (Drentwede), Vorsitzender Schiedsrichterausschuss
Walter Fricke (Westoverledingen) Vorsitzender Jugendausschuss
Wolfgang Kasper (Bremen), Beisitzer
Reinhard Kuhne (Hamburg), Beisitzer
Iris Haack (Hamburg), Vertreterin der Junioren,
Anja Völker (Travenbrück), Vertreterin der Frauen/Juniorinnen.

Vorsitzender Verbandsgericht
Siegfried Steffensen (Lohe-Rickelshof)

Vorsitzender Sportgericht
Heinz Meyer (Osterholz-Scharmbeck)

Vorsitzender Revisionsstelle
Hans-Werner Busch (Bremen)

Goldene Ehrenspange
Dr. h. c. Engelbert Nelle (Hildesheim)

Ehrenpräsident
Dieter Jerzewski (Bremen)

Ehrenmitglieder
Erdmann Fischer (Schleswig),
Peter Stoltenberg (Bremen),
Hans-Hermann Sütel (Kiel-Russee)

Goldene Ehrenadel
Sabine Mammitzsch (Kiel), Winfried Hanschke (Burgdorf) , Karl Frewert (Schwarmstedt), Volker Okun (Hamburg), Wolfgang Schaper (Bremen), Dieter Hübsch (Bremen), Rainer Lau (Itzehoe), Hans-Jürgen Brauer (Hamburg), Hermann Lührs (Neustadt).

Silberne Ehrenadel
Dirk Fischer (Hamburg), Hans-Rainer Hansen (Wanderup), Dieter Neubauer (Wolfsburg), Reinhard Kuhne (Hamburg), Joachim Dietzel  (Bremerhaven), Wolfgang Mierswa (Uetze), Torsten Rischbode (Bremen), Peter Clasen (Hamburg), Heinz Meyer (Osterholz-Scharmbeck), Hannelore Ratzeburg (Hamburg), Hans-Jürgen Kopka (Barsbüttel), Thomas Schmidt (Hamburg), Wilfried Diekert (Appen), Volker Sonntag (Hamburg).

Karl Rothmund, Vizepräsident Finanzen, teilt den Delegierten mit, dass der Norddeutsche Fußball-Verband pro Jahr von DFB und DFL 1,2 Millionen Euro erhält. Davon gingen 700 000 Euro an die vier Landesverbände Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

Der nächste Verbandstag findet 2012 in Hamburg statt.


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